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Hinnerk & Henrikje

historisch in die Gänge kommen 01

Historisch in die Gänge kommen

Moin Moin mien Jungs und Deerns,

heute sind wir mal eins auf geschichtlichen Spuren unterwegens. Seid ihr dabei? Dann fix rinn in die Puschen. Geht los.
Wir begeben uns ganz gemütlich in die Hamburger Altstadt. Nicht weit vom Gänsemarkt entfernt, versteckt sich ein lüttes Gelände. Bunt und schrill zeigt es sich, so gar nicht passend zur schnieken Innenstadt. Ich meine natürlich dat Gängeviertel.Historisch in die Gänge kommen 10Der Gebäudekomplex ist ein Überbleibsel aus dem 17. Jahrhundert. Den Namen erhielt dat Viertel wegen der labyrinthartigen schmalen Gassen.Historisch in die Gänge kommen 11Die Gänge waren so schmal, da kam kein Kutscher durch, hier waren ganz klor die Wasserträger gefragt.Historisch in die Gänge kommen 08Der Grund dieser Massenquartiere war dat rasche Wachstum der Hamburger Bevölkerung. Diese Bauweise ermöglichte dat Aufstocken der Häuser um weitere Etagen.Historisch in die Gänge kommen 04Vorrangig wohnten hier Arbeiterfamilien auf bannig knappen, feuchten 25 Quadratmeter. Oftmals gab es nur ein Plumpsklo für einen Häuserblock.Historisch in die Gänge kommen 02Dat können wir uns so gor nich mehr vorstellen, von den hygienischen Bedingungen ganz zu schweigen. Pest und Cholera standen hier auf der Tagesordnung.Historisch in die Gänge kommen 07Übrigens der Komponist Johannes Brahms wurde im Gängeviertel geboren.historisch in die Gänge kommen 01So Kinners, ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt mit den lütten Infos aus dem 17./18. Jahrhundert.
Macht euch einen muckeligen Sonntag.

Denn bis denn
euer Hinnerk

Kommentare: 0

  • 22. Januar 2017
    Antworten

    Ist ja künstlerisch schwer was los da. Ist heute bestimmt auch nicht das beste Wohnviertel, Die Gegensätze in Hamburg sind wohl sehr groß. Aber interessant in die Vergangenheit zu tauchen. Lieben Sonntagsgruß aus dem eisigen Süden 🙂

  • 22. Januar 2017
    Antworten

    gelangweilt ? ganz und gar nicht !!! Schön das es solche alte Viertel noch gibt und man auf geschichtlichen Spuren wandern kann ! Ich finde das letzte Foto super mit dem Jungen an der Hauswand ! Da war wirklich ein Künstler am Werk !!!! Schönen Sonntag ! Manni

  • 22. Januar 2017
    Antworten

    Mir ist das Viertel auch gänzlich unbekannt, kommt aber auf den Zettel beim nächsten Hamburg Besuch. Danke für den Einblick.

      • 22. Januar 2017
        Antworten

        Das machen wir, sobald es wieder etwas wärmer wird, ist Hamburg wieder auf unserer Liste.

  • 22. Januar 2017
    Antworten

    Ein Plumpsklo für einen ganzen Häuserblock? Das wäre die blanke Hölle für mich!

  • 22. Januar 2017
    Antworten

    Welch Farbenpracht! Die tut wohl im kalten Januar.
    Viel ist ja leider nicht mehr übrig vom Gängevierteil, das meiste wurde durch verschiedene Ursachen vernichtet. Hoffentlich bleibt wenigstens der Rest erhalten.

  • 23. Januar 2017
    Antworten

    Ha, noch ein Tipp, den ich notiere. Vielen Dank!! Und schönsten Montag, a

  • 23. Januar 2017
    Antworten

    das war ja wieder sehr interessant, ich wünsche eine gute Woche

  • 24. Januar 2017
    Antworten

    Schön bunt, das Gängeviertel. Und Brahms – der Hamburger Jung – war ja in aller Munde bei der Elphi-Eröffnung. Tolle Fotos! LG Ulrike

  • 24. Januar 2017
    Antworten

    Mach ich gewiss. 😉

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